Mirella & Penélope

Mirella Rüttimann ist Ärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Chiropraktik-Studentin und führt mit ihrem Mann die Praxis «Physiotherapie Altstetten Cesar Ricardi». Die beiden wohnen mit ihren Kindern Pablo und Penélope in Zürich. Mirella ging in die Primarschule mit Anna, Sophie und Eleonore, kennt und liebt daher enSoie schon seit ihrer Kindheit.
 

Was haben Sie sich als Kind am Geburtstag zum Essen gewünscht?
Zitronencake.

Ihr Lieblingsrestaurant?
Für Dates das «Ginger», für mit der Familie das «Derby» und für Feste das «La Barraca» in Erlenbach.

Wohin ziehen Sie sich in zurück, wenn Sie auf neue Gedanken kommen möchten?
In den Wald.

Was zeigen Sie Freund:innen aus dem Ausland in Ihrer Stadt?
Die Utobadi.

Welches verschwundene Lokal oder welchen Koch/ welche Köchin vermissen Sie am meisten?
Das «La Barraca» in Erlenbach, welches leider diesen Februar schliessen musste. Wir haben dort im Oktober unsere wunderschöne Hochzeit gefeiert.

Was essen Sie am liebsten in der Badi?
In der Badi Feldmeilen das Tagesmenü. Die südamerikanische Küche ist fantastisch dort.

An welchen Geräuschen merken Sie beim Erwachen, dass Sie zuhause sind?
Wenn mein Sohn nach seinem Nuggi und Schoppen schreit.

Was halten Sie von Trüffelöl?
Mag ich nicht.

Was kochten Sie bei ihrem ersten Date? Und wie war es?
Für meinen Mann habe ich bei unserem ersten gemeinsamen Frühstück, Halloumi und Salat aufgetischt. Es kam mässig gut an, aber er fand es noch «interessant».

Hören Sie beim Kochen gern Musik und wenn ja welche?
Ja! Buena Vista Social Club.

Legen Sie Wert auf Geschirr?
Ja sehr! Das Essen und Trinken schmecken besser aus schönem Geschirr. Aber an einem schönen Ort in der Ferne schmeckt das frische Essen an einem kleinen Essensstand am Strassenrand auch wahnsinnig gut in Plastikgeschirr.

Welches ist Ihr liebstes Küchengerät?
Da habe ich 3: Die Piccola Kaffeemaschine, das Panoramaknife «Glarnerland» und der Milchschäumer.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?
Butter, Milch für meinen Sohn Pablo, Mozzarella, Fetakäse, Parmesan, Chicorée und Karotten.

Wenn Sie ein Gericht wären, dann welches?
Riz Casimir mit Dosenfrüchten (Ananas und Pfirsich) und Schlagrahm nach dem Rezept meiner geliebten Grossmutter Trudi.

In einem Buch von Boris Vian erfindet jemand das «Pianocktail»: Ein Piano, das je nach Melodie, Anschlag und Tonart zu jedem Song einen Drink mixt – welchen Song würden Sie gerne trinken?
«Solo» von Laskaar.

Was haben Sie heimlich gegen den Willen ihrer Eltern gegessen?
Ich hatte diesbezüglich sehr liberale Eltern, da gab es kaum Verbote.

Welches Aroma würden Sie mit der Farbe Blau vergleichen?
Süss wie das italienische Schlumpfglacé.

Worauf werden Sie in Zukunft verzichten/ könnten Sie am leichtesten verzichten, um klimaneutral(er) zu leben?
Fliegen und Fleisch essen.

Macht es für Sie Sinn, Weiss- und Rotwein aus verschiedenen Gläsern zu trinken?
Ja! Mein Urgrossvater Fritz war Weinhändler und wir wurden schon sehr früh in die Welt des Weins eingeführt (Zapfen riechen, Wein degustieren, Alkoholgehalt prüfen anhand der Fenster die im Weinglas entstehen, verschiedene Weingläser usw.).

Was wären Ihre Stationen auf einer kulinarischen Weltreise?
Zürich-Wipkingen bei meiner Mama, Italien, Lima, Buenos Aires, Sri Lanka.

 

Die interviewten Personen suchen sich die Fragen aus dem enSoie Fragebogen 2022 von Stefan Zweifel jeweils selbst aus.